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Informationen: Der Synodale Weg

02.10.2021 Pressemeldung Der Synodale Weg

Die zweite Synodalversammlung des Synodalen Weges der katholischen Kirche in Deutschland ist am (2. Oktober 2021 zu Ende gegangen. Alle Informationen erhalten Sie in der Pressemeldung veröffentlicht auf der Homepage: www.synodalerweg.de

Synodaler Weg hat neuen Geistlichen Begleiter

Pfarrer Siegfried Kleymann aus Münster wird neuer Geistlicher Begleiter des Synodalen Wegs der katholischen Kirche in Deutschland. Er folgt damit auf den verstorbenen Jesuiten Bernd Hagenkord, wie die Pressestelle des Synodalen Wegs am Montag mitteilte. Kleymann trägt demnach – zusammen mit der Geistlichen Begleiterin Maria Boxberg – Sorge für den geistlichen Charakter des Synodalen Wegs und wird bereits bei der am Donnerstag beginnenden zweiten Synodalversammlung in Frankfurt dabei sein. Gemäß Satzung wird der Geistliche Begleiter vom Präsidium des Synodalen Wegs berufen.

Kleymann (Jahrgang 1962) wurde 1988 in Münster zum Priester geweiht. Zunächst war er in der Gemeinde- und Jugendseelsorge tätig, dann von 2010 bis 2020 Geistlicher Rektor der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk. Seit 2020 ist er Pfarrer in der Pfarrei Heilig Kreuz Münster. Kleymann gehört zudem der Redaktion der Zeitschrift "Der Prediger und Katechet" an.

Vorgänger Hagenkord war im Juli mit 52 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Große Bekanntheit erlangte er ab 2009 als Leiter der deutschsprachigen Sektion von "Radio Vatikan" in Rom, wodurch er für viele Medien zur deutschen Stimme des Papstes wurde. Im September 2019 wurde er nach Deutschland zurückgerufen, um die Leitung der Kommunität Berchmanskolleg in München zu übernehmen. Parallel übernahm er das Amt des Geistlichen Begleiters beim Synodalen Weg. (tmg)

Bayerns Katholiken debattierten über mehr Beteiligung in der Kirche

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern nahm sich am Samstag, 17. April 21 bei seiner digitalen Frühjahrsversammlung viel Zeit für die Debatte - und verschob dann die Abstimmung über ein vorformuliertes Positionspapier. Es gibt noch weiteren Beratungsbedarf. "Wie viel darf`s denn sein?" lautete die Überschrift im DonauKurier. Der Wunsch nach mehr Beteiligung, wie man sie aus einem demokratischen Gemeinwesen gewohnt ist, lällt sich nicht überhören. Der Dialog muss weitergeführt werden

KDFB Online-Diskussion: Der Synodale Weg

Diese Online-Diskussion am 14. April 2021 war ein guter Austausch und gab aktuelle Einblicke in die Synodalforen. Souverän moderierte Bernhard Löhlein, Redakteur, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der Diözese Eichstätt diese Diskussion. Folgende Gastredner*innen nahmen teil: Birgit Mock, Vizepräsidentin des KDFB, Vorsitzende des Synodalforums „Leben in gelingenden Beziehungen“. Svenja Stumpf, Studentin der KU-Eichstätt, Vertreterin der Interessen der jungen Generation. Christian Gärtner, Vorsitzender des Diözesanrats Eichstätt. Domvikar Dr. theol. Thomas Stübinger, Ansprechpartner für den Synodalen Weg im Bistum Eichstätt. Dr. Christian Klenk, Leiter der Stabsabteilung Kommunikation und Marketing der KU Eichstätt, neugewähltes Mitglied der Synodalversammlung. Die Kirche in Deutschland braucht einen Weg der Umkehr und Erneuerung. Mit dem Synodalen Weg sind wir auf dem richtigen Weg.

Pressemitteilung Der Synodale Weg 16.3.21

Segnung homosexueller Paare: Lehre der Kirche im Dialog mit der Lebenswirklichkeit halten

Stellungnahme der Vorsitzenden des Forums „Leben in gelingenden Beziehungen“

„Die Lehre der Kirche im Dialog mit der Lebenswirklichkeit der Menschen und den Einsichten der Humanwissenschaften weiterentwickeln“: Das betrachten Bischof Dr. Helmut Dieser und Birgit Mock nach der gestrigen (15. März 2021) Veröffentlichung der vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre als bleibende Aufgabe des Synodalen Weges. Die Vorsitzenden des Synodalforums „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ äußern sich zur römischen Note zum bleibenden Verbot der Segnung von Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts: „Unser Forum wird diesen römischen Zwischenruf eingehend diskutieren.“ Bischof Dieser und Birgit Mock sind sich einig: „Dass das aktuelle Dokument aus Rom ganz überwiegend dynamische Begrifflichkeiten vorweist, lässt auch auf eine mögliche Weiterentwicklung der Lehre der Kirche hoffen. Dieser geistlichen Übung fühlen wir uns im Synodalen Weg verpflichtet.“

Bischof Dieser sieht in der Stellungnahme der Kongregation für die Glaubenslehre wichtige positive Einschätzungen zur Lebenswirklichkeit homosexueller Menschen. „Zum einen wird vorausgesetzt und damit anerkannt, dass es homosexuelle Paarbeziehungen gibt. Zum anderen wird gesagt, dass in ihnen positive Elemente vorhanden seien, die zu schätzen und hervorzuheben seien, so dass ihnen mit Respekt und Takt begegnet werden müsse“, sagt Bischof Dieser. „Unser Forum diskutiert die gewichtige Frage, wie homosexuelle Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit die Nachfolge Christi verwirklichen können. Dazu fordert die römische Stellungnahme auch ausdrücklich auf: Es gehe darum, homosexuelle Personen anzunehmen, sie zu begleiten und ihnen Wege des Glaubenswachstums aufzuweisen, so dass sie frei und verantwortungsbewusst die eigene Taufberufung annehmen könnten. Dabei wird sogar Verständnis dafür angedeutet, dass der seelsorgliche Wunsch, homosexuelle Verbindungen zu segnen, diesem aufrichtigen pastoralen Willen entspringen könne. Dennoch wird diese Möglichkeit auf dem Stand der heutigen Lehrentwicklung strikt abgelehnt“, so Bischof Dieser.

Birgit Mock verdeutlicht, dass das Synodalforum den Auftrag hat, die Sexuallehre der Kirche vor dem Hintergrund der heutigen Zeit neu zu bewerten. „Um diesem Auftrag gerecht zu werden, ziehen wir verschiedene Bezeugungsinstanzen des Glaubens heran. Zu diesen Quellen gehören eine zeitgemäße Auslegung der Heiligen Schrift, die Tradition und das Lehramt. Ebenso speisen sich unsere Überlegungen aus aktuellen theologischen und humanwissenschaftlichen Erkenntnissen sowie dem sensus fidelium, dem Glaubenssinn der Gläubigen“, so Birgit Mock. Und weiter: „Wenn wir über Menschen und deren vielfältige Beziehungen sprechen, dann müssen wir die Person um ihrer Person willen würdigen. Dabei ist es nicht möglich, die Sexualität einer Person außen vor zu lassen. Sie gehört untrennbar zur Identität eines jeden von uns hinzu. Das gilt auch, wenn Menschen ihre Sexualität verantwortungsvoll und unter unbedingter Achtung der Würde des/der anderen in Beziehungen leben. So heißt unser Forum: ‚Leben in gelingenden Beziehungen‘. Dazu zählen nicht nur Beziehungen zwischen Frau und Mann in einer sakramental geschlossenen Ehe, sondern auch in Liebe, Treue und Verantwortung gelebte gleichgeschlechtliche Beziehungen. Segen ist unverfügbar, das ist richtig. Wir sollten es daher nicht verpassen, in der Liebe dieser Paare Fundstätten Gottes zu erkennen.“

KDFB Bundesverband Aktion: Kaffeepause auf dem Synodalen Weg

Der KDFB Bundesverband lädt Sie  herzlich zu digitalen Kaffeepausen auf dem Synodalen Weg im neuen Jahr 2021 ein!
Wir freuen uns auf Sie und eine anregende digitale Kaffeepause!
Informationen zu Terminen und Gesprächspartner erhalten Sie unter www.frauenbund.de

Arbeitshilfe zur kirchlichen Statistik

Arbeitshilfe zur kirchlichen Statistik hier

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat die Arbeitshilfe „Katholische Kirche in Deutschland – Zahlen und Fakten 2019/20“ veröffentlicht. Schwerpunktthemen sind der Synodale Weg, Schöpfung und Umwelt sowie Inklusive Kirche. Thematisiert werden auch die Coronakrise und Kinderschutz weltweit.

Zweite Synodalversammlung Online-Konferenz 04/05.02.2021

Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) bewertet die Online-Konferenz zum Synodalen Weg vom 04./05.02.2021 positiv, respektvoll im Umgang und Mut machend für die Weiterarbeit. „Wir werden diesen Prozess weiterhin konstruktiv mitgestalten und uns für Veränderungen einsetzen, die der Zukunftsfähigkeit der Kirche dienen“, erklärt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth, Mitglied der Synodalversammlung. Lesen Sie hier die Pressemitteilung vom KDFB Bundesverband.

Beschluss der Vollversammlung am 25.9.20

25.09.2020  Beschluss der Vollversammlung: Synodaler Weg im Bistum Eichstätt
Der Diözesanrat im Bistum Eichstätt hat in seiner Vollversammlung am 19.09.2020 Erwartungen an den Synodalen Weg im Bistum Eichstätt beschlossen und fordert synodalen Formen des Austauschs im Bistum.

Beschlusstext der Vollversammlung des Diözesanrats Eichstätt am 19.09.2020:
Wir haben hohe Erwartungen an den synodalen Weg. Es geht um die gesellschaftliche Relevanz und die Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche in Deutschland.

Wir erwarten den deutlichen Willen der Synodalen unseres Bistums, offen für die Fragen des Volkes Gottes zu sein, der Kreativität des Geistes zu trauen und für mutige Schritte der Reform  einzustehen, damit die Kirche auch in der Generation unserer Kinder und Enkelkinder eine  lebendige Zukunft hat.

Wir erwarten uns synodale Formen des Austauschs innerhalb des Bistums.

Wir erwarten den Mut der Männer auf der Leitungsebene der Diözese Eichstätt, auch Frauen gleichberechtigt in kirchliche Ämter zu berufen.

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf den Fortgang des Synodalen Wegs aus. Am Freitag, 4. September von 10-18 Uhr gab es eine eintägige Konferenz, die zeitgleich an fünf verschienden Orten (Berlin, Dortmund, Frankfurt Main, Ludwigshafen und München) stattfand. Diese regionale Konferenz nach dem Motto "Fünf Orte - ein Weg" wird als Zwischenschritt hin zur zweiten Syodalversammlung, die vom 4. - 6. Februar 2021 stattfinden wird.

Wie Sie wissen, haben die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) sich für die Durchführung eines Synodalen Wegs entschieden. Vom 31.01. - 01.02.2020 fand die erste Synodalversammlung in Frankfurt/Main statt. Über 230 Frauen und Männer - Bischöfe, Priester, Laien aus katholischen Verbänden, Organisationen, Einrichtungen - nahmen daran teil. Der KDFB sieht in dem Synodalen Weg eine große Chance für unsere Kirche und begrüßt den gemeinsamen Weg der Erneuerung der Kirche ausdrücklich.

KDFB-Frauen nehmen an der Synodalversammlung teil und werden auch die Position des Verbandes mit einbringen.

Je mehr Frauen sich beteiligen und ihre differenzierte Sicht mitteilen, um so vielfältiger können Diskussionen und Beratungen verlaufen.

Für eine sichtbare Kirche sind Sie eingeladen, Ihr Porträtfoto hochzuladen und so Teil des Synodalen Wegs zu werden: https://www.synodalerweg.de/mosaik-formular/

Auch über Facebook können Sie den Synodalen Weg verfolgen: https://www.facebook.com/DerSynodaleWeg

Für mehr Informationen besuchen Sie die Website: www.synodalerweg.de