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Ein Lieferkettengesetz soll zu mehr Schutz von Menschen und Umwelt in der globalen Wirtschaft führen. Hintergrundinformationen aus dem Bundesentwicklungsministerium finden Sie hier

Die Bundesregierung setzt bislang darauf, dass sich Unternehmen freiwillig entlang der Lieferkette an die Einhaltung der Menschenrechte und an Umweltstandards halten. Im Koalitionsvertrag von 2018 verpflichtete sie sich, ein Gesetz zu beschließen, sofern diese nicht eingehalten werden. Das könnte jetzt der Fall sein. Denn die Erwartungen der Regierung an die Unternehmen sind nicht erfüllt worden. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wollen noch in dieser Legislaturperiode ein entsprechendes Gesetz auf den Weg bringen. 

Der KDFB ist Mitglied der „Initiative Lieferkettengesetz“, einem Zusammenschluss zahlreicher Organisationen, und lädt ein, die Kampagne für ein solches Gesetz kontinuierlich zu unterstützen. Ende Juli 2020 schloss die Initiative eine Onlinepetition ab, deren Ergebnisse im September an die Bundeskanzlerin übergeben werden.