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KDFB Diözesanverband Eichstätt

Frauenbundprojekte weltweit

KDFB Kaffee - Faire Bohne

Warum steigen die Kaffeepreise?

Seit Ausbreitung der Pandemie hat sich weltweit die wirtschaftliche Entwicklung verändert. Die Auswirkungen spürt auch der faire und solidarische Handel, aber vor allem deren Handelspartner. Das Fairhandelshaus GEPA sieht sich seit Jahresbeginn 2024 auch gezwungen, die Preise für bestimmte Produkte anzupassen, so auch für das Kaffeesortiment.
Die Gründe dafür sind vielfältig und betreffen die gesamte Lieferkette. Folgende Faktoren beeinflussen die Preisgestaltung:

  • Preis für Arabica ist seit Beginn des Jahres 2024 um über 30% gestiegen
  • gestiegene Energie- und Personalkosten
  • Erhöhung der Verpackungs- und Transportkosten
  • höhere Lebenshaltungskosten in den Produktionsländern
  • Auswirkungen der Inflation auf die Handelspartner.

 

Für den KDFB Kaffee bedeutet dies, dass jetzt ein 250 g Päckchen mit gemahlenem Kaffee 6,49 € kostet. Die gestiegenen Kaffeepreise sollen die Konsumierenden nicht dazu verleiten, noch mehr nach billigem Kaffee Ausschau zu halten. KDFB Kaffee und APROLMA – Kaffee sind hochwertige Biokaffees, die nachhaltig und fair produziert werden. Die Kaffeeproduzentinnen aus Honduras sind dankbar, wenn ihnen die Frauenbundfrauen auch weiterhin die Treue halten und auch in Zukunft ihren Kaffee trinken.

Seit Februar 2003 gibt es das KDFB Kaffee-Projekt, das Frauen in Mittel- und Südamerika unterstützt.  

Warum KDFB-Kaffee?

Weil...

  • sich der Frauenbund bereits jahrelang intensiv für entwicklungspolitische Arbeit einsetzt.
  • sich das Produkt Kaffee beispielhaft für fairen Handel anbietet (Kaffeeanbau als Lebensgrundlage von Millionen Menschen in den Entwicklungsländern – überwiegender Kaffeekonsum in den Industrieländern).
  • fair gehandelter Kaffee eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Frauen in Mittel- und Südamerika fördert und gleichberechtigte Entwicklungschancen bietet, d. h. die Frauen haben über die Kaffeebäuerinnenorganisation COMUCAP die Chance, ein eigenes Stück Land zu erwerben, sich im ökologischen Landbau weiterzubilden, hochwertigen Biokaffee zu produzieren und somit Stück für Stück wirtschaftlich unabhängiger zu werden.
  • ökologischer Anbau dauerhaft die Umwelt schützt und auch für die nachfolgenden Generationen bewahrt.

Schon gewusst?

  • Die fair gehandelten Rohkaffees für die vollaromatische und milde Mischung kommen aus den besten Anbaugebieten Mittel- und Südamerikas (über die Hälfte des Kaffees stammt von der Kooperative RAOS, einer ProduzentInnengruppe aus Honduras)
  • Die Kaffeebäuerinnen von RAOS sagen: „Wir wollen keine Spenden, sondern wir wollen, dass Ihr unseren Kaffee kauft und trinkt.“
  • Wenn jede Frauenbundfrau pro Jahr nur ein einziges Päckchen KDFB Kaffee kauft, können die Kaffeebäuerinnen aus Honduras zehn Tonnen Kaffee pro Jahr mehr über die gepa umsetzen.
  • Kaffee ist mit knapp 800 Tassen pro Kopf und Jahr das Lieblingsgetränk der Deutschen!

Deshalb gilt: ein verantwortungsvoller Lebensstil und Frauensolidarität über Grenzen hinaus kann durch jede einzelne umgesetzt werden, z. B.

  • mit der Tasse fairen Kaffee am Morgen, am Arbeitsplatz oder in der Familienrunde
  • bei Pfarreiveranstaltungen, bei dem überwiegend die Frauenbundfrauen vor Ort das Kochen von fair gehandelten Kaffee übernehmen

In Zusammenarbeit mit dem FAIR-Handelszentrum erhalten Sie KDFB Kaffee in allen Eine-Welt-Läden oder in der Geschäftsstelle des KDFB in Eichstätt.