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Rückblick

Veranstaltungen 2014

Kinder- und Familienwallfahrt "Der Natur auf der Spur", Rothsee bei Hilpoltstein, 18.05.2014

„Der Natur auf der Spur“
Kinder- und Familienwallfahrt des KDFB Diözesanverbands Eichstätt

Große Resonanz fand die diesjährige Kinder- und Familienwallfahrt, die der KDFB Diözesanverband Eichstätt gemeinsam mit dem Frauenbund Hilpoltstein unter dem Motto „Der Natur auf der Spur – Mit Kindern Gott entdecken“ am Rothsee angeboten hatte.

Die Wallfahrt findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten des Bistums statt und orientierte sich heuer am diesjährigen KDFB Schwerpunktthema  „Schöpfungsbewahrung – Schöpfungspiritualität“. Obwohl sich Gottes Schöpfung mit kühlem Wind und Wolken präsentierte, hatten sich rund einhundert kleine und große Teilnehmer eingefunden. Zum Auftakt hießen Wallburga Kretschmeier, die stellvertretende Vorsitzende des KDFB-Diözesanverbandes Eichstätt, sowie die Vorsitzende des Hilpoltsteiner Frauenbundes, Marianne Herzog alle Kinder, deren Eltern und Großeltern sowie den Hilpoltsteiner Pfarrer Franz-Josef Gerner willkommen.

Gemeinsam mit allen Sinnen in der Schöpfung Gott zu entdecken, war das zentrale Anliegen der Wallfahrt. Als Impuls hierzu klärte zu Beginn ein Geschwisterpaar in einem kurzen Zwiegespräch die Frage: „Wo ist Gott in unserem Leben?“ „Wie eine Katze, die nachts ums Haus schleicht, Spuren hinterlässt – so ist es auch mit Gott, dessen Spuren wir jeden Tag in der Natur, der Schöpfung und im Miteinander der Menschen erkennen können!“, erklärte die 11jährige Isabelle.

KDFB Bildungsreferentin Heidi Maier, die zusammen mit ihrem engagierten Hilpoltsteiner Team die Wallfahrt vorbereitet hatte, wies darauf hin, dass es „oft nicht einfach ist, Gottes Spuren in unserem Leben zu bemerken, denn es brauche Zeit zum Hinschauen und wache Sinne. Mit dem gesungenen Aufruf „Mach auf deine Augen, dass Du siehst, was uns Gott in der Schöpfung so wunderbar schenkt …“ folgten alle motiviert und offen der Einladung zur gemeinsamen Spurensuche.

An der 1. Wegstation auf einer großen Wiese wurden alle angeregt, bewusst wahrzunehmen, was sie in diesem Moment um sich herum in der Natur sehen, hören und spüren können. Die biblische Schöpfungserzählung, die einige Schulkinder mit Stabfiguren lebendig und anschaulich darstellten, vertiefte das Erlebte. Frei formuliert brachten einige Kinder ihren persönlichen Dank zum Ausdruck.

Der Weg zur 2. Station führte die Wallfahrergruppe hinein in die Umweltstation des Landesbundes für Vogelschutz, entlang der Unterwasserwelt, den Forscherteichen und einem Versteck zur Vogelbeobachtung. Pfarrer Gerner hatte sich inzwischen eine Mönchskutte angezogen und war in die Rolle des heiligen Franziskus geschlüpft. Gemeindereferentin Lang erzählte der Wallfahrergruppe die Geschichte von der Vogelpredigt des heiligen Franziskus: „Ich sage euch: Pfeift und flötet, piept und lacht, Gott gibt immer auf euch Acht!“. Diese Aufforderung setzten die Kinder des Schutzengelkindergartens Hilpoltstein, die mit bunten Federn und Vogelschnäbeln verkleidet waren, im lauten Gezwitscher fröhlich in die Tat um.

Nach einem kurzen Weg zum Ufer mit weitem Blick über den Rothsee hatten alle noch einmal die Möglichkeit, die Schönheit Gottes Schöpfung mit allen Sinnen wahrzunehmen, zu staunen und dankbar zu werden. Dies kam auch in den abschließenden Fürbitten und dem Lied: „Du hast uns deine Welt geschenkt“ zum Ausdruck. Die Erfahrung, dass „Gott immer für uns da ist, weiß, was wir brauchen und für uns sorgt“ verdeutlichte der biblische Impuls an der letzten Station. Musikalisch umrahmt vom Kinderchor der Hilpoltsteiner Pfarrei und einer kleinen Instrumentalgruppe mit zwei Querflötenspielerinnen und Diakon Bernd Grünauer an der Gitarre fand die Kinderwallfahrt mit dem gemeinsamen Vaterunser und dem Segen von Pfarrer Gerner seinen Abschluss. Die Organisatorinnen bedankten sich bei allen, die durch ihr engagiertes Mitwirken zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen hatten. Stellvertretend für den KDFB Diözesanverband überreichte Bianca Fürsich eine Spende an die Leiterin der Umweltstation, Lena Buckreus. Die Kinder konnten sich  anschließend als Erinnerung an den gemeinsamen Nachmittag Segelboote aus Rindenstückchen gestalten und im Rothsee schwimmen lassen.