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Rückblick

Veranstaltungen 2014

Infonachmittag "Hand in Hand - für einen guten Start ins Kinderleben", Eichstätt, 03.05.2014

Hand in Hand“ – für einen guten Start ins Kinderleben
Erfolgreicher Infotag für werdende Eltern und junge Familien

Sehr große Resonanz fand ein Infonachmittag für werdende Eltern und junge Familien, der erstmalig in Eichstätt im Foyer des Alten Stadttheaters angeboten wurde. Unter dem Motto „Hand in Hand - für einen guten Start ins Kinderleben“ organisierten der KDFB Diözesanverband gemeinschaftlich mit der Koordinierenden Kinderschutzstelle (Koki) des Landratsamtes Eichstätts ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit Impulsreferaten und Standpräsentationen zu Themen, die junge Eltern bewegen. Fachlich fundiertes Wissen sowie praxisnahe Anregungen boten die einzelnen Impulsreferate.

Familienhebamme Birgit Schmidmeier sprach über das Thema „Hebammen - Die Chance der ersten Monate, denn das Leben braucht einen guten Anfang.“ Sie erläuterte den Anwesenden den soziologischen Blick auf den Familienwandel. Dieser Wandel stelle die junge Familie vor eine große Herausforderung, weil die gesellschaftlichen Idealbilder und die Wirklichkeit oftmals auseinanderklaffen, was wiederum Spannung erzeuge. Als Hebamme bzw. Familienhebamme ist es ihr Ziel, Familien zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden, sodass unter anderem der Anspruch relativiert und eine Überforderung vermieden werden kann. Somit kann das Leben mit einem guten Anfang beginnen.

Im Anschluss referierte die Logopädin Katharina Matzner zum Thema: Abenteuer „Sprache“- Entwicklung und Förderung im Kindesalter. Hierbei lag ihr besonders am Herzen, dass mit dem Baby schon von Anfang an gesprochen bzw. kommuniziert wird, auch wenn anfangs „nur“ Blicke erwidert werden. Das Hin und Her, ob mit ausformulierten Worten oder in Babbellauten, sei der Beginn des Abenteuers Sprache. Die Rückkopplung durch die Eltern sei hierbei besonders wichtig. Dadurch wird die Eltern-Kind-Beziehung gefestigt. Bilderbücher sowie Blasen, Schnalzen, Babbeln, auch Singen unterstützen die Basis für das aktive und passive Sprachverständnis. Doch auch das Beißen an einer Brotrinde, sowie an einem Apfel kräftigt die Mundmotorik, welche für eine gelungene Aussprache nötig ist. All dies wurde anhand der  Entwicklungsphasen sehr facettenreich erläutert, sowie die Wichtigkeit alltäglicher Förderung der kindlichen Sprache betont.

Mitreißend und lebendig referierte auch die Eltern-Kind-Referentin des Frauenbundes Anita Gaffron zum Thema „Mit Spiel und Spaß ins Leben“. Sie zeigte die besondere Bedeutung des Spiels für eine gesunde körperliche und seelische Entwicklung der Kinder auf und gab hierzu zahlreiche kreative Spielanregungen zum Ausprobieren  für den Familienalltag zu Hause.

Einblick in das Kurskonzept „Kess-erziehen: Von Anfang an“ gab es unter dem Motto „Hallo – da bin ich!“ Die zertifizierte Kess-Kursleiterin Sandra Meier zeigte mit praktischen Anregungen auf, wie es gelingt, eine intensive Eltern-Kind-Beziehung von Anfang an aufzubauen, den Kindern klare und nötige Grenzen zu setzen, sie ermutigt die Welt erkunden zu lassen, sowie Konflikte kreativ zu entschärfen.

Im Vortrag der Oecotrophologin Christine Schwarzmeier „Ran an den Löffel! – Ernährung und Bewegung von 0-3“ wurden Alternativen zur Milchschnitte, Pizza, Pommes und diversen Süßigkeiten angeboten. Diese waren angefangen von farbenfrohen Gemüsesticks, eine Obstsonne, bis hin zu einer Gurkenschlange. Es müsse halt alles mundgerecht präsentiert werden, erklärte die Referentin, dann griffen die Kinder gerne zu, gemäß dem Motto „bunt und abwechslungsreich“, denn dann schmeckt‘s auch.

Bildungsreferentin Heidi Maier präsentierte unter dem Motto „Frauenbund aktiv“ den KDFB mit seinen breitgefächerten Aktivitäten und Angeboten. Auch die Koki-Mitarbeiterinnen Christine Brandt, Christine Spiegl sowie Martina Wolf informierten über ihren Tätigkeitsbereich.

Bereichert wurde das Programm durch Informationsstände von KDFB und Koki sowie der örtlichen Kindertageseinrichtungen für die Allerkleinsten, der Erziehungsberatungsstelle, der Logopädin, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, einer Haushaltsberaterin sowie dem Angebot eines Büchertisches mit  einer umfassenden Auswahl empfehlenswerter Kinderliteratur für die Allerkleinsten, sowie Fachbüchern für Eltern. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Ausstellung mit einfachsten, kindgerechten und selbst herzustellenden Spielgegenständen mit Eltern-Kind-Referentin Petra Schleicher, die im Spielbereich der Kinder auch farbenfrohe Kindergesichter schminkte. „Das war ein ganz toller Nachmittag mit vielen Informationen und der Möglichkeit zu intensivem Austausch“, resümierte eine Besucherin, während ihr Kind fasziniert die schwebenden KDFB- und Koki-Luftballons im Blick hatte.         

 

Mehr Informationen zu den Aufgaben und Ansprechpartnerinnen der Koordinierenden Kinderschutzstelle (Koki) im Landkreis Eichstätt erhalten Sie hier.