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Rückblick 2024

Nach einer kurzen Einführung in die Geographie und die Umrisse der heutigen Altstadt von Jerusalem wurde die Stadt aus jüdischer, christlicher und muslimischer Sicht betrachtet. Jerusalem ist ja für alle drei Religionen eine sehr wichtige Stadt.

Einige der Teilnehmer*innen waren zuvor bereits in Jerusalem gewesen und konnten mit den Erläuterungen von Frau Dr. Gosebrink die damaligen und bis heute vorhandenen Stätten noch besser nachvollziehen. So hat z. B. das Damaskus-Tor im Norden und das Jaffa-Tor im Westen immer noch große Bedeutung. Beachtenswert war, dass ein gemeinsames Zusammenleben der verschiedenen Religionen in Jerusalem jahrhundertelang problemlos funktionierte. Aber gerade in der heutigen Zeit kochen die Religionen in Jerusalem hoch und werden vermutlich teilweise auch nur vorgeschoben, um (politische) Ansprüche durchzusetzen.

Eine Teilnehmerin gab an, dass bei ihrem Besuch auf dem Tempelberg eine paradiesische Umgebung war, bis man um die Ecke bot und dort Soldaten standen.

Zwischen den Abschnitten gab es immer wieder Gelegenheit, Fragen zu stellen oder Erfahrungen zu teilen.

Bericht und Bild: Monika Hack, Diözesanvorstandsmitglied