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Frauenbundprojekte weltweit

Katholischer Frauenbund unterstützt Projekte in Burundi

Frauenbund Ntiwikumire

Ntiwikumire liegt in der  Gemeinde Nyakamazi im Erzbistum Gitega in Burundi. Seit dem Jahr 2009 unterstützt der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Diözesanverband Eichstätt den Frauenbund Ntiwikumire. Dem Frauenbund Ntiwikumire gehören zur Zeit 84 Frauen jeden Alters an. Etwa 70 Prozent sind aufgrund der langen Bürgerkriegssituation und der hohen AIDS-Rate im Land verwitwet. Sie und ihre Kinder leben von der Landwirtschaft und Viehzucht.

In einem Brief berichten die Frauen des Frauenbundes Ntiwikumire, dass sie auf 1,5 Hektar Süßkartoffeln und verschiedenes Gemüse angebaut haben. Sie legten auch eine Baumschule an, um die Zerstörung des Waldes durch Abholzung zu verhindern.

Die Frauen bei der Feldarbeit

Außerdem besitzen sie dank der Unterstützung des KDFB Diözesanverbandes gemeinsam bereits 64 Ziegen, 10 Schafe und 17 Schweine. Der Staat hat ihnen ein Grundstück geschenkt. Nun möchten sie einen Stall für ihre Ziegen und Schafe darauf bauen. Die Ziegel für das Gebäude werden in Eigenarbeit aus Ton und anderen Materialien angefertigt. Das Blechdach ist aufgrund der Rohstoffknappheit in Burundi sehr teuer. Ihnen fehlte bisher das Geld (ca. 2.000 Euro), um das Blech für das Dach zu kaufen.

Spendenübergabe für das Frauenbund-Projekt „Burundi“ im Kloster St. Josef in Neumarkt. (Von links: Kaplan Caliope Bazitwimshi, Erzbischof Simon Ntamwana, KDFB-Diözesanvorsitzende Renata Fuß-Hanak, stellvertretende Diözesanvorsitzende Walburga Kre
Spendenübergabe für das Frauenbund-Projekt „Burundi“ im Kloster St. Josef in Neumarkt. (Von links: Kaplan Caliope Bazitwimshi, Erzbischof Simon Ntamwana, KDFB-Diözesanvorsitzende Renata Fuß-Hanak, stellvertretende Diözesanvorsitzende Walburga Kretschmeier, Geistlicher Beirat Pfarrer Konrad Herrmann, stellvertretende Diözesanvorsitzende Rosalinde Göppel).

Mit Unterstützung des Frauenbundes der Diözese Eichstätt erhält der Ziegenstall des Frauenbundes in Ntiwikumire nun ein Dach!  Dem Erzbischof des Eichstätter Partnerbistums Gitega in Burundi, Simon Ntamwana, konnte die Diözesanvorstandschaft des Frauenbundes eine Spende von 2000 Euro mitgeben. Dieses Geld hat der KDFB-Diözesanverband im Rahmen seiner herbstlichen Bezirkstage und anderer Veranstaltungen gesammelt.

Anlässlich eines KDFB-Arbeitstreffens in Neumarkt wurde die Spende aus dem Fond „Frauen in Not“ an Erzbischof Simon Ntamwana aus Burundi übergeben. Für den Erzbischof ist es ein großes Anliegen, die Arbeit und die Position der Frau in seinem Land anzuerkennen und zu stärken. Mit seinen Dankesworten verband er die Einladung an den Diözesanvorstand, sich den Ziegenstall in Burundi anzuschauen.

Auch Sie können helfen!

Zur weiteren Unterstützung der Frauen in sind Spenden erbeten auf das
Konto 220574 "Frauen in Not"
mit dem Stichwort "Burundi" bei der Sparkasse Eichstätt (BLZ 72151340).

Korbgefäß der Frauen aus Burundi, darin eingeflochten: "Grüß Gott"
Korbgefäß der Frauen aus Burundi, darin eingeflochten: "Grüß Gott"

Dankeschön aus Burundi

Kaplan Caliope aus Burundi überbrachte herzliche Grüße der Frauen aus Burundi. In ihrem Namen dankte er für die bisher gewährte große Unterstützung der KDFB-Frauen aus der Diözese Eichstätt. Er übergab auch ein wunderschönes Korbgefäß, das die Frauen als Zeichen des Danks und der Verbundenheit mit viel Liebe eigens gefertigt haben.

Frauenbund Myakamazi "La Samaritaine"

Bereits seit mehreren Jahren unterstützt der Diözesanverband Eichstätt des Katholischen Deutschen Frauenbundes verschiedene Frauenprojekte im Eichstätter Partnerbistum Gitega (Burundi) durch als Hilfe zur Selbsthilfe. Mit gespendeten Beträgen konnte u. a.  eine weitere Frauengruppe gefördert werden, die von dem Geld ein Grundstück gekauft hat und bebauen möchte.Die Frauen möchten dort einen Frisörsalon eröffnen und Verkaufsräume für die Produkte der seit Jahren geförderten anderen Frauengruppe einrichten.

Die unterstützen Frauen sind zum größten Teil Witwen aus dem jahrzehntelangen Bürgerkrieg in dem kleinen zentralafrikanischen Land. Der Eichstätter Frauenbund hatte ihnen vor Jahren mechanische Nähmaschinen finanziert. Damit konnten sich die Frauen für sich und ihre Kinder durch das Nähen von Kleidung eine kleine und bescheidene Existenz aufbauen. Inzwischen übernehmen die Frauen auch Auftragsarbeiten, etwa für Kinderkleidung und dort vorgeschriebene Schuluniformen, aber auch für Hochzeitskleidung. Jede Frau leistet einen Teil ihrer Arbeit unentgeltlich für die Gemeinschaft und nimmt aktiv an Sitzungen zur Fortbildung teil. Ein kleiner Beitrag wird auch für Hilfe im Krankheitsfall verwendet. Mit der Erweiterung des Projektes um einen angeschlossenen Frisörsalon soll der Kreis der Frauen, die sich durch ihre eigene Arbeit selbst helfen können, deutlich erweitert werden.

 

Projekte in Burundi
Durch eine Anschubfinanzierung in Form von mechanischen Nähmaschinen konnte der Eichstätter Diözesanverband des Katholischen Frauenbundes Kriegswitwen und ihren Kindern eine Existenzgrundlage ermöglichen. Jetzt soll das Projekt ausgeweitet werden.